Kulturbewusste Kommunikation kombiniert die Blickwinkel der 4 gleichermaßen bedeutsamen Fachbereiche, die aus ihrer je eigenen Perspektive Einfluss auf interkulturelle Kontexte haben. Je nach Auftrag und Bedarf der Teilnehmenden setzen wir in unseren Veranstaltungen Schwerpunkte im Hinblick auf diese vier Perspektiven.

Kulturelle Prägungen sind erlernte Strategien. Damit einher gehen spezifische Prägungen und Abneigungen bezüglich bestimmter Denk- und Verhaltensweisen. Die interkulturelle Kommunikation beschreibt die Logik des menschlichen Verhaltens und vermittelt damit systematisches Wissen über kulturelle Unterschiede.

Der Faktor Macht spielt in der Begegnung von Menschen immer eine Rolle. Die machtkritische Perspektive untersucht, inwieweit sich dieser Faktor in Privilegien manifestiert und Rassismus und andere Formen struktureller Diskriminierung bedingt. Postkoloniale Theorien einordnen und praktisch verstehen zu können ist der Inhalt dieses Moduls.

Wo Menschen in Gruppen aufeinandertreffen entsteht zwischen ihnen eine ganz eigene Dynamik. Diese Dynamiken verstehen und steuern zu können ist ebenso Teil dieses Moduls, wie das grundlegende Verständnis für den Einfluss von Fremdheit(en) auf die Gruppendynamiken.

"Das Fremde hat mehr mit mir zu tun als mit dem Fremden". Wenn man diesen so oft gehörten Satz ernst nimmt, gelangt man zur Kulturbewussten Biographiearbeit: Welche Art des Lebens wurde mir vermittelt und prägte meine Normen und Werte? Der eigenen Kulturellen Identität auf der Spur, geht es darum sich die eigenen Stärken bewusst zu machen. 

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